"Burgbrennen" am ersten Sonntag nach Fasching.

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Das Brauchtum hat wie in anderen Orten der Eifel auch in Bü-desheim eine große und lange Geschichte und Tradition - und wird auch jedes Jahr neu gepflegt und gelebt.

Jede Region, jeder Ort hat seine einmaligen und unverwechselbaren Bräuche - egal, ob es sich hier um Mundart, Lieder, Trachten oder praktische Handlungen handelt. Diese Bräuche verraten viel über diese Landschaften und deren Bewohner. Dieses "Volksbrauchtum" - es spiegelt das religiöse und ländliche-bäuerliche Leben wider - ist im Volk gewachsen und vererbt worden.

Bräuche wurden und werden - wie auch hier bei uns in Büdesheim - zumeist durch Feste im Jahres-kreislauf vorgegeben: Fastnacht, Ostern, Johannisfeuer, Kirmes, Allerheiligen, Advent und Weih-nachten, um nur wenige zu nennen, waren Hochfeste des ländlichen Brauchtums. Hinzu kamen familiäre Anlässe wie die Geburt eines Kindes, die erste heilige Kommunion, Hochzeit und Tod eines Menschen. Auch Hausbau, Namensfeste und Besuche lieferten Anlässe in Fülle.
Und so hat auch Büdesheim "sein" Brauchtum, dass wir hier auf dieser Seite vorstellen wollen.
Die Zahl der Bräuche in der Westeifel sind von ehemals 85 auf ca. 10 gesunken, wie der bekannte Buchautor und Heimatforscher Joachim Schröder aus Pronsfeld recherchiert hat.
Und besser kann man es nicht ausdrücken wie mit dem nachfolgendem Gedicht:

Besseres kann kein Volk vererben
Als ererbten Väterbrauch.
Wo des Landes Bräuche sterben,
stirbt des Volkes Blüte auch.
(Volksgut)

Quelle: Joachim Schröder, Pronsfeld.

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