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Das Burgbrennen in Büdesheim

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Die Burg brennt im Jahr 2015

Traditionell findet in der Eifel, so auch in Büdesheim, am Sonntag nach der Fastnacht, das Burgbrennen statt. In vielen Orten werden Kreuze auf Hügeln, welche weithin sichtbar sind, von der Dorfjugend errichtet und angezündet.


Das Burgbrennen  ist eine Tradition in der Eifel und in Luxemburg (luxemburgisch Buergbrennen), bei der am ersten Sonntag nach Fastnacht (das ist der erste Fastensonntag) ein großes Feuer angezündet wird. Symbolisch wird damit der Winter verbrannt. Die Jugend im Dorf kümmert sich um die Organisation des Burgbrennens. Sie sammeln Holz, alte Tannenbäume - von Weihnachten - und bauen daraus die "Burg", ein hölzernes, mit Stroh und anderem brennbaren Material umwickeltes Kreuz, das auf einem Hügel errichtet wird.

 
 
 

Ein Teil der Jugendlichen zieht am Tag von Haus zu Haus und sammeln Eier, während die anderen Jugendlichen mit viel Spaß "die Burg" auf dem Berg aufbauen und voller Spannung darauf warten, das Kreuz gegen 19:00 Uhr zu entzünden. Die brennende "Burg" ist dann weithin und natürlich auch im Ort sichtbar. Für die Jugendlichen ist dieser Brauch ein riesen Gaudi, für die Erwachsenen ein sinngebendes Zeichen.
Im Anschluss geht es dann ins örtliche Gasthaus oder in manchen Orten auch zu dem Paar, welches als letzte geheiratet haben, wo es dann leckere Rühreier gibt. Es ist ein schöner Brauch. Hoffentlich wird dieser Brauch nicht aussterben, wie andere Bräuche in der Eifel schon ausgestorben sind. Von ehemals 85 Bräuchen in der Eifel, werden heute leider nur noch ca. 14 Bräuche gelebt.

 
 
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