Eifeldorf Büdesheim

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Maibaum aufstellen in Büdesheim

Büdesheim > Das Brauchtum > Maibaum aufstellen
 
 
 
 

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Der Maibaum in Büdesheim.

Auch in Büdesheim wird zum 1. Mai ein Maibaum aufgestellt.

Wie vielerorts in der Eifel lebt auch das Brauchtum in unserem Ort -   das Aufstellen des Maibaums am letzten Tag im April. Die Freiwillige Feuerwehr Büdesheim, mit Unterstützung der Jugendfeuerwehr Büdesheim, stellt in jedem Jahr den Maibaum bei der Buswartestelle auf. Dies ist ein alter Brauch in Büdesheim. Viele Einwohner aus dem Ort sind bei dieser Veranstaltung anwesend. Die Krone mit den bunten Papierstreifen ist weithin sichbar und zeigt jedem Vorbeifahrenden bzw. den Besuchern des Ortes, auch hier wird dieser Brauch heute noch gepflegt. Anschließend lädt die Feuerwehr zu einem Dämmerschoppen mit deftiger Erbsensuppe, leckeren Bratwürsten und verschiedenen Getränken ein. Schön ist es jedesmal -  danke an die Feuerwehr! Die Büdesheimer Musikanten umrahmen immer musikalisch diese Veranstaltung.

 
 
 

Der Brauch vom Aufstellen des Maibaums

Der Maibaum ist ein geschmückter Baum oder ein Baumstamm, der hier bei uns bereits am Vorabend des 1. Mai aufgerichtet wird.
Bei Maibäumen handelt es sich um meist große, hochstämmige, verzierte Bäume, die an zentralem Platz im Ort, bei uns an der Buswartestelle, bei einer festlichen Veranstaltung aufgerichtet werden. Je nach Region kann die Gestaltung der Maibäume sehr unterschiedlich aussehen. Hier wird der Stamm geschält und mit bunten Tannengrün und Krepp-Papier geschmückt. Am oberen Ende wird der Baum von einem Kranz und der grünen Baumspitze gekrönt.
Direkt vor dem Aufstellen wird der Baum in einer Art Prozession durch das Dorf getragen, deren Ziel bei uns die Buswartestelle ist. Dort warten die Zuschauer und die Büdesheimer Musikanten spielen auf. Hier findet dann gegen Abend das eigentliche Aufstellen des Baumes statt.
Während sich die Zuschauer meistens mit Bier und Bratwürsten die Zeit vertreiben, mühen sich die jungen Burschen (bei uns hier die Freiwillige Feuerwehr) damit ab, den Maibaum in die richtige Lage zu bringen.
Während der Maibaum früher meistens mit Hilfe langer Stangen aufgestellt wurde, nimmt man heute auch Traktoren, Gabelstapler oder sogar Kräne zuhilfe. Wenn der Baum am Vorabend des 1. Mai aufgestellt wird, dann geht die Veranstaltung in vielen Orten oft in den "Tanz in den Mai" über. Der Maibaum bleibt je nach lokalem Brauch bis zum Monatsende stehen und wird dann wieder umgelegt und abgeschmückt.

Liebesmaien

Daneben gibt es auch den Brauch, dass die jungen, unverheirateten Männer eines Dorfes vor den Häusern aller unverheirateten Frauen kleinere Maibäume, sog. „Maien" (meistens eine Birke), als „Gunstbeweis" aufstellen. In einigen Teilen Deutschlands, zum Beispiel hier bei uns in der Eifel, ist es üblich, dass männliche Jugendliche und junge Männer nur am Haus ihrer Freundin oder Angebeteten einen Baum anbringen. Üblich sind vor allem mit buntem Krepp-Papier geschmückte Birken, wobei die Farbe der Bänder ursprünglich eine Bedeutung hatte. Am Baum wird ein sogenanntes Maiherz aus Holz oder festem Karton angebracht, in das der Name der Angebeteten eingraviert und in der Regel auch ein Spruch als Liebesbeweis geschrieben wird.
Der Maibaum bleibt bis zum ersten Juni stehen. Dann holt derjenige den Maibaum ab, der ihn gestellt hat. Üblicherweise wird dies, wenn die Frau ihn mag, mit einer Einladung zum Essen, und/oder mit einem Kasten Bier belohnt. Es gibt allerdings auch die Tradition, dass der junge Mann, der den Baum wieder abholt, von der Mutter der Frau einen Kuchen, vom Vater einen Kasten Bier und von ihr selbst einen Kuss bekommt.
In einem Schaltjahr kann es umgekehrt sein: weibliche Jugendliche und junge Frauen stellen teilweise auch ihrerseits Maibäume auf.

Quelle: Wikipedia

 
 
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